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JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL Schwierige Kriegs- und Nachkriegsjahre Nach der Wirtschaftskrise galt es, den politischen Umschwung 1933 zu verkraften. Die musikalische Leitung lag bei Eugen Stierle, dem Mitte der dreißiger Jahre Obermusikmeister Ferdinand Henrich folgte. 1935 wurde der Blaskapelle aufgrund eines Vertrages mit der Stadt, unter Bürgermeister Krinn, das Recht zum Führen der Bezeichnung „Stadtkapelle" erteilt. 1938 übernahm Paul Leuschel die Stabführung. Der weitere Aufstieg sowie die Tätigkeiten des Vereins wurden aber durch den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs im Jahre 1939 jäh unterbrochen. Als dann die Besatzungsmächte 1946 eine vereinsmäßige Betätigung wieder gestatteten, ließen die Musiker nicht lange auf sich warten. Die Situation war nun ähnlich wie zur Zeit der Gründung. Einige Vorteile bestanden darin, sich auf vorhandene Instrumente, aber auch auf Erfahrung und Können stützen zu können. Man schloß sich damals nicht der Sport- und Kulturvereinigung an, sondern entschied sich für Selbständigkeit. So entstand Ende 1946 unser Verein von neuem. Als erster Vorstand wurde Willi Wahl gewählt und Adolf Schneider als Dirigent eingesetzt. Er leitete den Verein musikalisch bis 1952. Im gleichen Jahr fand die erste Weihnachtsfeier statt, und 1947 gab es ein volles Jahresprogramm und einen „kleinen Schäferlauf". Im Jahr 1949 übernimmt Richard Egler wieder die Vereinsführung. Das 30jährige Vereinsjubiläum wird 1950 begangen, und ein Jahr später findet das Musikfest im Bezirk V des „Verbandes Süddeutscher Volksmusiker" in Markgröningen statt. 1953 kann Otto Wagner als Dirigent gewonnen werden. Der schon seit längerer Zeit in der Stadt bestehende Spielmannszug wird 1955 dem Verein eingegliedert. Die Stadtkapelle erhält 1956 die den Schäfertanztrachten nachempfundenen Uniformen in den Stadtfarben blau/gelb.
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