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Der Weg des Vereins Der Weg, den der Verein seither genommen hat, sei hier kurz umrissen: Als Initiator der Gründung muss Albert Meile betrachtet werden, denn er unternahm den entscheidenden Schritt vom Gedanken zur Tat. Der letzte Satz des Protokolls der Gründungsversammlung, an der am 13. November 1920 im „Gasthaus zum Löwen" 17 Personen teilnahmen, lautet nämlich wörtlich: „Hier sei noch zu berichten, dass der Musikverein von Albert Meile ins Leben gerufen worden und er Gründer des Musikvereins ist." Er wurde auch von den 17 Gründungsmitgliedern gewählt, sein erster Vorstand zu sein. Paul Schmückle stand ihm als Kassier zur Seite, Adolf Beurer als Schriftführer. Kurz nach der Gründung wurde der Verein gleichzeitig Feuerwehrkapelle und trat dann bald mit einer Gründungsfeier an die Öffentlichkeit. Die Verschmelzung mit dem Theaterverein half mit, schon die erste Weihnachtsfeier zu einem verheißungsvollen Auftakt werden zu lassen. Der Verein gewann Ansehen. Neben neuen aktiven Mitgliedern meldeten sich auch passive an. Eine wesentliche Bereicherung im kulturellen Leben unserer Stadt nahm so ihren Anfang. Alljährliche Weihnachtsfeiern, Herbst- und Sommerfeste, ebenso Maskenbälle brachten neben ungezählten gelegentlichen Anlässen musikalischen Schwung in die Mauern der altehrwürdigen Stadt. Im Jahr 1922 wurde Adolf Späth erster Vorstand, dem 1923 - 1926 Christian Weller folgte. Die schwierigen Jahre der Nachkriegszeit, auch geprägt von der Inflation, erschwerten die Suche nach gangbaren Wegen und fähigen Funktionären. In regem Wechsel, oft nur für eine Wahlperiode, seien hier die Mitglieder Karl Ritz, Adolf Schneider, Karl Josenhans, Paul Siegel, Friedrich Stierle, Gotth. Jahke, Karl Krieger und Ferdinand Weimer genannt. Die musikalische Leitung der Blaskapelle hatte seither Paul Stierle, dem bis 1926 Joseph Müller als Dirigent folgte, nur unterbrochen im Jahre 1925 durch die Stabführung von Ernst Schein. Von Anfang an pflegte man auch Streichmusik - zeitweise sogar Zither- und Mandolinenspiel im Verein.
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